Aufklärung junger Verkehrsteilnehmer

Aufklärung für jugendliche Verkehrssünder

Da die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen in den Unfallstatistiken Jahr für Jahr einen traurigen Spitzenplatz einnimmt, ist es den Verkehrswachten ein besonderes Anliegen, frühzeitig auf die kommende Auto- und Motorradfahrergeneration einzuwirken. Bei der Verkehrserziehung an weiterführenden Schulen spielen dabei die sogenannten Richtervorträge eine entscheidende Rolle. Richter, Staats-, Amts- und Rechtsanwälte erläutern den Heranwachsenden die juristische Sicht auf den Themenbereich Verkehr.
Im Jahr 2019 wurden 290 Richtervorträge gehalten, die sich 6.870 Jugendliche anhörten. Möglich wurden die Vorträge nur durch die finanzielle Unterstützung des NRW-Verkehrsministeriums, das Engagement der Richter und Anwälte sowie die organisatorischen Leistungen, die die Verkehrswachten erbrachten.

Mit den Schulungen für jugendliche Verkehrssünder verfügen die Verkehrswachten auch über ein Mittel, auf die straffällig gewordenen Heranwachsenden Einfluss zu nehmen. Ähnlich wie bei den Richtervorträgen werden den Jugendlichen dabei die rechtlichen, sozialen und gesundheitlichen Folgen ihres verkehrswidrigen Verhaltens vor Augen geführt. Insgesamt wurden in 2017 mit 66 Schulungen 612 junge Verkehrssünder erreicht.


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