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Familienminister Joachim Stamp, LVW NRW-Vizepräsident Klaus Voussem und Jörg Weinrich, Geschäftsführender Direktor der LVW NRW, mit den Kindern im Straßenverkehr.

NRW-Familienminister Joachim Stamp besucht Kindertagesstätte in Wachtberg

Vorschulkinder erklären sicheres Verhalten im Straßenverkehr

Nach den Sommerferien geht es für rund 160.000 i-Dötzchen in Nordrhein-Westfalen erstmals zur Schule. Damit sie sicher dorthin kommen, wird in den Kindertageseinrichtungen mit den Vorschulkindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr geübt. Was die Kinder dabei lernen und wie auch die Eltern dabei unterstützen können, davon hat sich der stellvertretende Ministerpräsident und Familienminister des
Landes Nordrhein-Westfalen Joachim Stamp am 7. Juli 2021 in der KiTa „Drachenhöhle“ Niederbachem in Wachtberg ein Bild gemacht.

Die 19 Vorschulkinder haben in den vergangenen Monaten viel mit ihrer Erzieherin geübt und konnten Joachim Stamp im laufenden Verkehr genau erklären, worauf es ankommt. „An der Bordsteinkante muss man halten“ oder das „Links-rechts-links-schauen“ wurden ihm genauestens erläutert. „Sicherheit im Straßenverkehr ist sehr wichtig. Es ist schön zu sehen, dass die Verkehrserziehung in dieser Kindertagesstätte so gut funktioniert“, so Minister Stamp.

„Mit dem Besuch der Grundschule beginnt für Kinder ein neuer und spannender Lebensabschnitt. Dabei ist es wichtig, dass sie wissen, wie sie sicher zur Schule kommen. Denn der Straßenverkehr ist sehr komplex, auch wenn man ihn vom Bürgersteig aus erlebt. Eltern, die mit ihren Kindern in den Sommerferien den Schulweg üben und ihn gemeinsam abgehen, können einen wichtigen Beitrag leisten. Denn je größer die Routine bei den Kindern ist, desto sicherer können sie den Schulweg meistern. Ich freue mich, dass die Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen auf dieses wichtige Thema aufmerksam macht“, erklärte der Minister weiter.

„Es gibt einiges, worauf dabei zu achten ist“, sagte Klaus Voussem, Vizepräsident der Landesverkehrswacht NRW. Zuallererst muss der sicherste Weg herausgesucht werden, der nicht unbedingt der kürzeste sein muss. Auf Gefahrenquellen wie Ein- und Ausfahrten oder viel befahrene Zufahrten sollte explizit hingewiesen werden. Sinnvoll ist es auch, die Kinder Geschwindigkeiten abschätzen zu lassen, da sie das
Gefühl dafür noch nicht entwickelt haben. „Der Schulweg sollte mehrmals gemeinsam geübt werden. Danach können Eltern und Kindern Rollen tauschen, also dass die Kleinen den Großen den Weg erklären. Es bietet sich auch an das Kind alleine gehen zu lassen und ihm mit Abstand folgen, um zu sehen, ob es alleine alles richtig macht“, so Klaus Voussem. Wichtig ist es, mit dem Kind über Gefahren und sicheres Verhalten zu sprechen. Voussem appellierte an die Eltern: „Auch wenn es jetzt noch kein Thema ist: Der Herbst kommt. Denken Sie, dass das Kind bei schlechtem Wetter und Dunkelheit von Autofahrern nicht guterkannt wird. Reflektierende Elemente an der Kleidung oder am Tornister sind ein Muss.

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