SHT statt Strafe

Im Rahmen vielfältiger Bemühungen der Justiz, im Interesse einer Erhöhung der Verkehrssicherheit besonders nachhaltig den immer häufiger festzustellenden kleineren und mittleren Verstößen im Straßenverkehr zu begegnen, ist gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen e.V. die Maßnahme „Fahrsicherheitstraining statt Strafe“ entwickelt worden.

Diese Maßnahme wird in einigen Justizbehörden in Nordrhein-Westfalen erfolgreich praktiziert. Sie ist mit hohem Beschleunigungs- und Entlastungseffekt für die Entscheider verbunden und bietet die Möglichkeit, mit dem als Auflage  i.S.d. § 153a StPO angeordneten Fahrsicherheitstraining zeitnah und sachbezogen auf den im Straßenverkehr auffällig gewordenen Beschuldigten einzuwirken.
Nach bisherigen Erfahrungen führt ein Sicherheitstraining wegen der damit einhergehenden Verbesserung der Fahr- und Verkehrskompetenz zu einer besonders hohen Akzeptanz bei den Beschuldigten.

Weiterer Infos: Infoblatt SHT statt Strafe