Lokale News

VW Münster: Januar-Ausgabe von Informativ ist erschienen

Die Verkehrswacht Münster hat die 133. Ausgabe der „Informativ“ herausgegeben. Dieses Mal wird unter anderem über Tempo 30 in Großstädten, den Stopp des Exports vieler Fahrzeuge in Richtung Afrika, den Marktanteil von Pedelecs und Fahrraddiebstählen in New York City berichtet. Insgesamt gibt es 23 Informationen rund um das Thema Verkehr.   Das ganze Informationsblatt finden Sie auf der Homepage der Verkehrswacht Münster.


KVW Heinsberg: Für die Verkehrssicherheit der Kleinsten

Die Übergabe an der Sonnenscheinschule

Die KVW Heinsberg war wieder in Sachen Verkehrssicherheit unterwegs. Zum einen übergab deren Vorsitzender Johannes Kiwitt an der Sonnenscheinschule vier Ausbildungsräder, zwei Tretroller und acht Fahrradschutzhelme für die Radfahrausbildung (Foto). Die Gelder dafür stammen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Zum anderen überreichte er in der Kindertagesstätte Ratheim der Lebenshilfe Heinsberg zwei Puky-Lauflernräder und zwei Puky-Tretroller. „Die Kreisverkehrswacht fördert mit dieser Spendenaktion die sichere Teilnahme am Straßenverkehr bereits im Kindergartenalter“, so Johannes Kiwitt. 


VW Münster: Kein Guckloch - bitte!

vereiste Autoscheibe mit Gucklock

Nein, es reicht bei vereister Scheibe nicht, nur ein Guckloch freizukratzen. Foto: VW Münster

Verkehrswacht Münster und DEKRA mahnen: Der Wintereinbruch und die nächtlichen Minustemperaturen stellen in diesen Tagen viele Fahrzeugführer/Innen wieder vor die Frage: Was kann ich tun, um das Auto eisfrei zu bekommen? Reicht das berüchtigte „Guckloch“?
Um das Auto im Winter in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen, müssen Scheiben, die Beleuchtungseinrichtungen und Seitenspiegel frei von Schnee und Eis sein. „Wer nur das berüchtigte „Guckloch“ freikratzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit die, solange nichts passiert, mit einem Verwarnungsgeld von 10 Euro geahndet werden kann“, erklärt Christoph Becker von der Verkehrswacht Münster.
„Fahrzeugführer sollten durch alle Scheiben freie Sicht haben“. „Passiert etwas, kann das ungeahnte Folgen für alle Beteiligten haben.“ Die Einschränkung des Sichtfeldes kann dazu führen, dass Gefahrensituationen deutlich später erkannt werden und sich dadurch die Reaktionszeit und der Anhalteweg um ein vielfaches erhöht.
„Wird bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h ein querrender Radfahrer nur zwei Sekunden später erkannt, hat dies zur Folge, dass er mit ungebremster Geschwindigkeit erfasst wird“, mahnt Ludger Bolke, Niederlassungsleiter der DEKRA Münster. „Wer keine Garage hat oder das Auto nicht unterstellen kann und die Scheiben sind vereist, muss wohl oder übel auf den altbewährten Eiskratzer zurückgreifen. Oder man schützt die Scheibe bequem am Vorabend durch eine Abdeckung mit speziellen Thermomatten oder einer Pappe“, empfiehlt Christoph Becker.


VW Münster: Neue Ausgabe von Informativ erschienenen

Die Verkehrswacht Münster hat die 132. Ausgabe der „Informativ“ herausgegeben. Dieses Mal wird unter anderem über Radwege an Bundesstraßen, Verletzungen bei Unfällen mit E-Scootern, den dünnsten Fahrradhelm der Welt und Neuerungen für Verkehrsteilnehmer im Jahr 2021 berichtet. Auch wird wieder über diverse Urteile informiert – etwa zum Sonntagsfahrverbot und Halterverantwortlichkeit oder zur Fahrtenbuchauflage. Das ganze Informationsblatt finden Sie auf der Homepage der Verkehrswacht Münster.


VW Wuppertal: 300 Euro für die Vereinskasse

VW Wuppertal, Norbert Bendack

Norbert Bendack

Das hätte sich Norbert Bendack, Geschäftsführer der Wuppertaler Verkehrswächter nicht träumen lassen. Hatte er doch an einem Gewinnspiel des Kfz-Gewerbes NRW teilgenommen und Fotos von den Licht-Test 2020 Spannbändern eingereicht.  Und überhaupt nicht damit gerechnet: Aus der großen Lostrommel wurden die Wuppertaler gezogen – 300 Euro für die Vereinskasse.
Norbert Bendack: „Das kommt wie gerufen! Denn Ende des Jahres geben wir mehr Geld aus als reinkommt. Miete und Versicherungen und so….“

 

 

 

 

 


Verkehrswacht Essen: „Sehen und gesehen werden“ – nicht nur für Kinder!

Verkehrswacht Essen, Warnschals

Wegen der Hygienevorschriften zeigt dieses Foto vor der Abgabe der tollen Warnschals an die Kita (v. li. n. re.) EPHK Andreas Malberger/ Leiter Verkehrsdienst der Polizei Essen, Ulrich Sievers/ Leiter Direktion Verkehr der Polizei Essen, Verkehrswacht-Vorsitzenden Karl-Heinz Webels sowie Martin Waltering / Leiter Verkehrsinspektion 1 und stellv. Direktionsleiter, Polizei Essen, vor dem Essener Präsidium und gut geschützt. Foto: VW Essen

Zu den besonderen Grundsätzen für eine sichere Verkehrsteilnahme zählen neben der Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit das „Sehen und gesehen werden“, gerade in der dunklen Jahreszeit.

Da rund 90 Prozent der Informationen bei der Verkehrsteilnahme über die Augen aufgenommen werden, ist es der verkehrswacht Essen gerade in Corona-Zeiten ein besonderes Anliegen, Kinder, Rad Fahrende und Senioren/innen als Fußgänger vor den schrecklichen Folgen von Verkehrsunfällen zu bewahren und die motorisierten Verkehrsbeteiligten zu sensibilisieren.

Dabei geht es zum einen darum, dass die genannten schwächeren Verkehrsteilnehmer/innen selbst gesehen werden, aber zum anderen auch die Kraftfahrer/innen und Rad Fahrenden funktionierende Beleuchtungsanlagen an ihren Fahrzeugen haben und diese auch einsetzen…

Leider lehrt die tägliche Beobachtung des Essener Großstadtverkehrs sowohl Polizei wie Verkehrswacht, dass zahlreiche Vertreter/innen beider Personengruppen dies nicht beachten und sich selbst bzw. andere gefährden.

Zum Jahresausklang appellieren die Kooperationspartner der Verkehrsdirektion unserer Essener Polizei wie der Verkehrswacht daher insbesondere an Eltern, Erzieher/innen und Großeltern bzw. Senioren/innen, ihre Kinder und sich selbst mit heller bzw. reflektierender Kleidung und entsprechenden Schals, Blinkis oder Klackbändern zu versehen. Dies bietet auch eine gute Gelegenheit für das eine oder andere noch überlegte, preiswerte Weihnachtsgeschenk für mehr Sicherheit.

Konkret ließen es sich beide Verkehrsexperten daher nicht nehmen, die Kinder der kooperierenden städtischen Kita Imbuschweg in Katernberg stellvertretend mit reflektierenden Warnschals (zugleich begrenzter Mund-Nasenschutz) auszustatten.


Verkehrswacht Wuppertal: Jugendräder an Kinder- und Jugendhospiz verschenkt

Frei nach dem Titelsong des Musicals König der Löwen, „The circle of life“ hat die Verkehrswacht Wuppertal überlegt, was man mit den Jugendrädern der Jugendverkehrsschule machen kann. Denn die gebrauchten, aber topgepflegten werden ja von Zeit zu Zeit durch neue ersetzt. Dem Hilferuf des Bergischen  Kinder- und Jugend Hospiz‘ konnten die Wuppertaler unter Chef Klaus A. Flieger sofort folgen. Folglich wechselten zwei Räder als Geschenk, zufällig in der gleichen Farbe wie das Logo des Hospiz den Besitzer. Frei übersetzt, „Der Kreislauf der Räder…“

 


Verkehrswacht Brilon: "Spielende Kinder"-Piktogramm auf Straße gesprüht

VW Brilon, Piktogramm Spielende Kinder

Dietmar Wittmann von der Verkehrswacht Brilon trägt mit den Kindern des Kindergartens Madfeld das Piktogramm Spielende Kinder auf der Fahrbahn auf. Foto: Privat

Am 26. November 2020 wurde in einer gemeinsamen Aktion mit dem Kindergarten Madfeld (Frau Aßhauer), der Verkehrswacht Brilon (Dietmar Wittmann) und der Stadt Brilon (Franz Henke) das Piktogramm „Spielende Kinder“ mit den Kindern auf die Fahrbahn vor dem Kindergarten aufgesprüht. Vorausgegenden waren Beschwerden von Eltern, Anwohnern und der Kindergartenleiterin über zu schnelles Fahren vor dem Kindergarten.

Die Aktion fand in Absprache mit der Stadt Brilon statt. Alle Beteiligten hoffen, dass diese zusätzliche, deutlich sichtbare Darstellung die Verkehrsteilnehmer zu einer verantwortungsbewussten Fahrweise veranlasst. Des Weiteren wurde von Seiten des Kindergartens, einiger Anwohner, sowie einiger Eltern Beschwerde darüber geführt, dass durch falsches Parken der Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zum Kindergarten bringen, eine unübersichtliche Verkehrssituation für die zu Fuß kommenden Kinder entsteht.
Dadurch erhöht sich für diese Kinder das Verkehrsrisiko erheblich, obwohl ausreichend Parkfläche in unmittelbarer Nähe vorhanden ist.

Der Kindergarten und die Verkehrswacht appellieren mit dieser Aktion an alle erwachsenen Verkehrsteilnehmer im Bereich von Kindergärten und Schulen besondere Vorsicht walten zu lassen, damit es nicht zum Unfall mit den schwächeren und mit den Gefahren des Straßenverkehrs noch nicht vertrauten Kindern kommt.


VW Bochum: Reisemobil Fahrsicherheitstrainings für 2021 geplant

Wohnmobil

Die VW Bochum möchte ab Frühjahr 20121 Fahrsicherheitstrainings für Nutzer von Reisemobilen anbieten. Foto: Harald Funken auf Pixabay

Die Verkehrswacht Bochum plant im Frühjahr 2021, sonntags von 9.30 bis 15.30 Uhr, Sicherheitstrainings für Fahrer von Wohnmobilen.

Themen werden sein:
– Perfektes Handling finden
– Bremsen ohne Angst und wissen wie
– Rangieren entdecken und beherrschen
– Wiegen – Messen – Wissen
– Was ist wenn noch etwas dran hängt: Fahren mit Anhänger
– Ladungssicherung
– Fahren mit Beifahrer oder der Beifahrer fährt
– Gemeinsam sicherer werden

Mehr Infos gibt es hier: Verkehrswacht Bochum 

 


Verkehrswacht Jülich: Eine Tasche voller Bewegung

Verkehrswacht Jülich, Velofit-Taschen

Die Übergabe der Taschen fand unter Beachtung der Abstandsregeln im Freien auf dem Verkehrsübungsplatz statt. Foto: Silvia Jagodzinska

Damit die Kinder im Sportunterricht ihre Körperbeherrschung und Reaktion noch besser trainieren können, hat die VW Jülich für alle Grundschulen in den Städten Jülich und Linnich und den Gemeinden Aldenhoven, Inden, Niederzier und Titz die „Velofit-Tasche“ des Verkehrswacht-Medien & Service-Centers (VMS) angeschafft. Mit dem Inhalt dieser Tasche – darunter Springseile, Schwungtücher, Schaumstoff-Frisbees, Soft-Bälle, Schaumstoffwürfel – kann im Sportunterricht mit viel Spaß vom 1. bis 3. Schuljahr die Bewegungssicherheit der Kinder verbessert werden als Vorbereitung auf die Fahrradausbildung im 3./4. Schuljahr. Bei der Übergabe der Taschen auf dem Verkehrsübungsplatz der Verkehrswacht in Jülich-Koslar an die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen betonte der Vorsitzende Hartmut Dreßen: „Wir haben für die Grundschulen diese Taschen, die voll Bewegung sind, angeschafft, um mit Hilfe der Lehrerinnen und Lehrer die Motorik und Koordination der Schüler mit verschiedenen Materialien zu unterstützen. Wir glauben, das bewegungssicherere Kinder später bei der Fahrradausbildung ihre Räder sicherer beherrschen. Das 120-seitige Handbuch enthält sehr viele Anregungen und Übungsbeispiele zum Einsatz des Tascheninhalts.“ Und der zweite Vorsitzende der VW Jülich, Jakob Loevenich, drückte den Wunsch aus, dass der Inhalt dieser Velofit-Taschen in den Schulen eifrig genutzt wird und nicht in der Versenkung verschwindet.
Diese Aktion der Verkehrswacht wurde begeistert begrüßt: „Das kommt genau richtig. Wir müssen ständig draußen Sport unterrichten und haben kaum Material. Auch in der Halle sind die Inhalte dieser Velofit-Tasche eine tolle Ergänzung“, sagte Lehrerin Kristina Leipertz von der GGS Inden.
Dankbar nahmen die Lehrerinnen und Lehrer die prall gefüllten Taschen für ihre Schulen entgegen. Diese Verkehrswacht-Aktion ist „mit Sicherheit“ ein Erfolg.


Verkehrswacht Münster: Neue Herausgeberin der "Informativ"

VW Münster, Informativ, Informationen aus dem Bereich Verkehr

Die Verkehrswacht Münster gibt jetzt Informationen aus dem Bereich Verkehr heraus.

Ab sofort wird die Verkehrsinformationsschrift „Informativ“ von der Verkehrswacht Münster herausgegeben.

„Wir freuen uns, diese neue Aufgabe vom Polizeipräsidium Münster übernehmen zu können und werden als Redaktion der „Informativ“ weiterhin bemüht sein, Ihnen interessante und neue Informationen aus dem Verkehrsbereich zusammenzustellen“, sagt deren Geschäftsführer Christoph Becker.

Die herausgegebenen Schriften finden Interessierte auf der Homepage der VW Münster hinterlegt: Informativ.

Sollten neue Leserinnen und Leser den regelmäßigen Bezug wünschen, können sie sich kostenlos in den Verteiler aufnehmen lassen, indem sie an die Geschäftsstelle der Verkehrswacht unter info@verkehrswacht-muenster.de eine Mail schicken.


VW Heinsberg: Nachholveranstaltung zum Erwerb des „Fahrradführerscheins“

KVW Heinsberg, Kinder haben Radfahrausbildung nachgeholt

Kinder nutzten das Angebot der KVW Heinsberg und der Polizei, ihre Radfahrprüfung nachzuholen. Foto: KVW Heinsberg

Auch im Kreis Heinsberg konnten coronabedingt in diesem Schuljahr in einigen Grundschulen die Radfahrprüfungen nicht durchgeführt werden.

Die Kreisverkehrswacht Heinsberg mit ihrem Vorsitzender Johannes Kiwitt und die Polizei Heinsberg mit Polizeihauptkommissar Peter Hissel haben deshalb am 13. Oktober eine gemeinsame Nachholveranstaltung zum Erwerb des „Fahrradführerscheins“ durchgeführt.
Die Veranstaltung fand in Wassenberg-Birgelen statt. Start und Ziel war der Parkplatz an der Kirche. Zunächst wurden die Fahrräder der Teilnehmer durch die Verkehrssicherheitsberater der Polizei auf Vorschriftsmäßigkeit überprüft und mit der entsprechenden Prüfplakette ausgestattet.

In drei Gruppen wurden die mündlich vorgegebenen Prüfstrecken probeweise abgefahren. Unterstützung leisteten hierbei auch die Eltern der Prüflinge. Nach diesen Proberunden folgte dann die Prüfungsfahrt. Alle Teilnehmer erhielten danach den begehrten „Fahrradführerschein“. Begleitet wurde diese Sonderaktion durch das Info-Mobil der Landesverkehrswacht. Alle Teilnehmer/-innen und Begleiter/-innen nahmen dort an einem Seh- und Reaktionstest teil. Auch zahlreiche andere Personen – insbesondere die Parkplatzbenutzer – nahmen dieses kostenlose Angebot gerne an.


KVW Lippe: Auftaktveranstaltung zum Licht-Test 2020

Auftaktveranstaltung der Licht-Test-Wochen, Verkehrswacht im Kreis Lippe

Eine zum Auftakt der Licht-Test-Wochen führte die Verkehrswacht im Kreis Lippe durch. Auf dem Bild zu sehen der Bürgermeister der Stadt Lage Matthias Kalkreuter, der Vorsitzende der KVW Lippe Karsten Seefeldt, die stellvertretende Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe Andrea Hegerbekermeier und Thomas Meise, Inhaber Autohaus Meise. Foto: Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe

Die Kreisverkehrswacht Lippe führte gemeinsam mit der Kfz-Innung Lippe einen Auftaktveranstaltung im Autohaus Meise in Lage durch.
Hierzu gab es eine Pressemeldung: Bei mangelhaften Bremsen geht Autofahrern in punkto Verkehrssicherheit schnell ein Licht auf, bei defekter Beleuchtung weniger. Und das, obwohl jedem bewusst sein sollte: Ohne Sichtbarkeit keine Sicherheit – erst recht nicht in der dunklen Jahreszeit. Immerhin ereignet sich ein Drittel der tödlichen Unfälle in der Dämmerung und bei Dunkelheit, warnt Andrea Hegerbekermeier, Geschäftsführerin der Kfz-Innung Lippe. Ein einleuchtender Grund für die Teilnahme am jährlichen Licht-Test von der Kfz-Innung Lippe und der Kreisverkehrswacht Lippe.
Zum 65. Mal laden die Meisterbetriebe der Kfz-Innung Lippe im Oktober die Fahrzeuge zum Check in die Werkstätten ein. „Die regelmäßige Überprüfung der Fahrzeugbeleuchtung ist absolut wichtig, das zeigen die hohen Mängelquoten beim Licht-Test“, betont Dirk Eilers, Obermeister der Kfz-Innung Lippe. Trotz leichter Aufhellung zum Vorjahr war 2019 mit 28,8 Prozent fast jedes dritte Auto mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs. Jedes fünfte fiel mit defektem Hauptscheinwerfer und fast jedes zehnte als Blender oder Funzler negativ auf.  Kostenlos gecheckt werden Fern- und Abblendlicht, Zusatzscheinwerfer, Blinker, Brems- und Schlusslichter, Warnblinker, Begrenzungs- und Parkleuchten. Es müssen nur Ersatzteile, Reparaturen, umfangreiche Instandsetzungsarbeiten sowie die aufwändige Einstellung komplexer intelligenter Scheinwerfersysteme bezahlt werden. Nach erfolgreichem Test gibt es die Plakette für die Windschutzscheibe.


KVW Kleve: Mobiles Dialog-Display angeschafft

Dialog Display, Verkehrswacht Kreis Kleve

Vorsitzender Peter Baumgarten und Geschäftsführer Falk Neutzer testen das neue Dialog Display. Foto: Peter Baumgarten

Ein mobiles Dialog Display hat die Verkehrswacht Kreis Kleve schon Anfang des Jahres angeschafft. Aufgrund der Pandemie wurde es erst kürzlich in Betrieb genommen und getestet.
Das Display kann Geschwindigkeiten ab 10 Stundenkilometern messen und dem Fahrer ein positives oder negatives Feedback geben. Verschiedene Darstellungen, ob Smiley oder Geschwindigkeitsanzeige, sind über eine App realisierbar. „Denkbar ist der Einsatz des Displays etwa für den Einsatz an Aktionstagen vor Schulen oder auch auf Anfrage von Polizei und Ordnungsämtern an auffälligen Gefahrenstellen, wo nicht zuerst die Radarpistole wirken soll“, sagt Peter Baumgarten, Vorsitzender der Verkehrswacht.
„Die Idee von Dialogdisplays ist es, die Kraftfahrer durch Einsicht und nicht durch Strafe vom geschwindigkeitsangepassten Fahren zu überzeugen“, ergänzt Falk Neutzer, Geschäftsführer des Vereins. Die Mittel für derlei Anschaffungen kommen ausschließlich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Geldzuweisungen aus Straf- und Bußgeldverfahren der Gerichte und Staatsanwaltschaften.
Ein Einsatz des Geschwindigkeitsdisplays setzt immer die Genehmigung durch das jeweils zuständige Ordnungsamt voraus.


VW Essen: Einmaliges Fahrsicherheitstraining mit Elektrofahrzeugen für Essener Prominente

Die Verkehrswacht Essen führet auf ihrem Verkehrsübungsplatz in Essen-Frillendorf auch Fahrsicherheitstrainings für Pkw- und Motorradfahrer/innen durch.

Während der Europäischen Mobilitätswoche haben sich die Verantwortlichen der Verkehrswacht für ihre Kooperationspartner/innen von BOB Automobile Nord (Boden), innogy Westenergie, DEKRA Niederlassung, Sparkasse, Stadt und Polizei etwas Besonderes einfallen lassen.

Konkret haben die Verkehrs- und Umweltexperten/innen mit Elektro-Pkw, einem Wasserstoff-Pkw und mehreren E-Bikes ein vereinfachtes Fahrtraining mit Slalomfahrten, Bremsübungen auf bewässertem Belag und technischen Erläuterungen, unter Beachtung der Corona-Hygienevorschriften, auf dem großen Gelände in E.-Frillendorf durchgeführt.

Teilgenommen haben u. a. Oberbürgermeister Thomas Kufen, Umwelt-, Verkehrs- und Sportdezernentin Simone Raskob, DEKRA- Niederlassungsleiter Carsten Debler, Amtsgerichtspräsident Karl-Heinz Volesky, Sparkassenvorstand Stefan Lukai, BOB- Geschäftsführer Stephan Beermann, innogy Westenergie Leiter Rhein-Ruhr Gerd Mittich, Leiter Verkehrsdirektion Polizei Ulrich Sievers, Leiter Kfz-Zulassung Karl-Heinz Vollmer sowie weitere Fachleute von Stadt und natürlich Verkehrswacht.

Die Beteiligten konnten sich intensiv mit der Thematik befassen, Fahrversuche im Grenzbereich auf unterschiedlichen E-Fahrzeugen unternehmen, deren Alltagstauglichkeit testen und natürlich die entsprechenden Netzwerkkontakte im Schonraum des Verkehrsübungsplatzes nutzen.

Die eine oder andere Beschaffungsüberlegung dürfte dabei angestoßen und Praxiserfahrung mit diesen relativ neuen Fahrzeugen für den Aufgabenvollzug bei Stadt, Polizei und Justiz gesammelt worden sein.