Aktuelles

Die Polizei führte im Rahmen des Licht-Tests vielerorts Kontrollen durch. Foto: Görtz

Licht-Test: NRW Ergebnisse 2020

Als Blender oder Einäugiger unterwegs? Das waren 32,2 Prozent der 14.268 beim Licht-Test 2020 in NRW vorstellig gewordenen PKW – und damit nur geringfügig weniger als 2019 mit 35,7 Prozent. Die Hauptscheinwerfer waren bei 21,3 Prozent der Fahrzeuge nicht in Ordnung, mit zu hoch eingestellten Hauptscheinwerfern waren 10,5 Prozent, mit zu tief eingestellten 9 Prozent unterwegs. Bei 3,2 Prozent der PKW war einer der Hauptscheinwerfer ganz ausgefallen, bei 0,4 Prozent sogar beide. Die rückwärtige Beleuchtung war bei 1.174 PKW und damit bei 8,2 Prozent nicht in Ordnung, das Bremslicht funktionierte bei 3,7 Prozent nicht.

Bei den 539 getesteten Nutzfahrzeugen sieht es ein wenig schlechter aus. Hier waren im Jahr 2020 37,9 Prozent mit Mängeln unterwegs. Der Hauptscheinwerfer war bei 29,3 Prozent der Fahrzeuge nicht in Ordnung, 11,3 Prozent hatten zu hoch eingestellte, 14,3 Prozent zu tief eingestellte Hauptscheinwerfer.
Komplett ausgefallen sind die Hauptscheinwerfer bei 1,7 Prozent der getesteten Nutzfahrzeuge, mit nur einem Hauptscheinwerfer waren 2,8 Prozent unterwegs. Mängel an der rückwärtigen Beleuchtung hatten 68 und damit 12,6 Prozent der Nutzfahrzeuge, bei 3,7 Prozent war das Bremslicht nicht in Ordnung.

Info:  Jahr für Jahr rufen die Deutsche Verkehrswacht und das Kfz-Gewerbe im Oktober zum Licht-Test auf. In zahlreichen Werkstätten können Autofahrer in diesem Zeitraum ihre Lichtanlage kostenfrei überprüfen lassen.

WEITERE THEMEN

LVW-Gastbeitrag bei Parteitag der Grünen NRW

Die Grünen NRW haben am Sonntag, 28. Februar, auf einem digitalen Parteitag das Thema Verkehr auf ihrer Agenda gehabt. Im Vorfeld wurde die Landesverkehrswacht NRW wegen eines Gastbeitrags angefragt, in dem Aktive aus den Verkehrswachten die Fragen „Was macht Ihr, um Verkehr sicherer zu machen?“ und „Was wünscht Ihr Euch […]

WEITER

Expertentipp März

„Verkehrsfurcht: Angst von Fußgängern und Radfahrern vor Verkehrsunfällen in Verkehrsplanung berücksichtigen“ Von Wolfgang Packmohr „Die Straße ist stark befahren, zwei Spuren für jede Fahrtrichtung. Die Autos rasen, 50 km/h? Wieso? Stadt und Polizei messen doch erst ab 59 km/h und 70 km/h geht doch auch. Der Gehweg ist schmal, ca. […]

WEITER

Expertentipp Februar

Erste Hilfe in Zeiten von Corona Wer an einem Unfallort keine Hilfe leistet, macht sich laut Paragraf 323c des Strafgesetzbuchs (StGB) strafbar. Es drohen bei Missachtung eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Mit Sicherheit ist es jedermann zuzumuten, die Unfallstelle abzusichern und einen Notruf abzusetzen, um […]

WEITER