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Expertentipp des Monats

Von Stephan Keller, Mitglied der Verkehrswacht Remscheid

„In der dunklen Jahreszeit gehen meine Gedanken immer zurück zu einem Verkehrsunfall, den ich vor über 30 Jahren aufgenommen habe. Ein Autofahrer hat einen Fußgänger überfahren, der auf der Straße stehen geblieben ist. Der Fußgänger war auf der Stelle tot, und der Autofahrer sagte immer wieder zu mir: ,Ich habe ihn nicht gesehen!‘.

Ein Fahrzeugführer kann nur dann reagieren, wenn er etwas sieht. In der Dunkelheit sind reflektierende Gegenstände sinnvoll, um sich zu schützen. Dunkle Kleidung wird erst in einem Abstand von rund 25 Metern im Scheinwerferlicht sichtbar. Reflektionsartikel sind bereits in einer Entfernung von etwa 120 Metern zu sehen. Und jeder, der einen Führerschein besitzt, weiß, dass der Anhalteweg bei 50 km/h ca. 25 Meter beträgt. Es hat einen Grund warum Profis, die im Straßenverkehr unterwegs sind (Straßenreiniger, Feuerwehrleute, Polizisten usw.) mit Reflektoren an der Kleidung ausgestattet sind. Im Handel gibt es mittlerweile unzählige Reflektionsartikel die helfen können, dass weniger Unfälle passieren, wenn es dunkel ist. Reflektoren können schützen – nicht nur vor körperlichen Verletzungen“, sagt Stephan Keller, Polizeihauptkommissar und Mitglied der Verkehrswacht Remscheid, im Zitat des Monats Dezember.

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