Angebote für Autofahrer

Im Oktober den Licht-Test machen!

Als Botschafterin des Licht-Tests wirbt 2019 die Polizistin Christina Kleine für mehr Sicherheit durch gutes Licht im Straßenverkehr

Die Tage werden kürzer, das Wetter unbeständiger. Es ist Zeit, die Fahrzeugbeleuchtung zu checken. Vom 1. bis zum 31. Oktober können Autofahrerinnen und Autofahrer daher die Beleuchtungsanlage ihrer Kraftfahrzeuge beim Licht-Test durch einen Kfz-Meisterbetrieb überprüfen lassen. Die Aktion, die zu Beginn der dunklen Jahreszeit stattfindet, wird vom Kfz-Gewerbe in Zusammenarbeit mit der Deutschen Verkehrswacht durchgeführt.

Geprüft werden acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung:

  • Nebel-, Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer
  • Fern- und Abblendlicht
  • Begrenzungs- und Parkleuchten
  • Bremslichter
  • Schlusslichter
  • Warnblinkanlage
  • Fahrtrichtungsanzeiger
  • Nebelschlussleuchte

    Der Licht-Test ist ein Service, bei dem Kfz-Meister kleine Mängel sofort und kostenlos beheben. Nur nötige Ersatzteile und umfangreiche Einstellarbeiten müssen bezahlt werden.

    Wie nötig die Überprüfung ist, zeigen die Testergebnisse des Vorjahres. In Nordrhein-Westfalen wurden in 2018 33% der überprüften Kraftfahrzeuge Fehler an der Beleuchtungsanlage festgestellt. Jeder zehnte Pkw (10,3%) blendete den Gegenverkehr und bei fast ebenso vielen Fahrzeugen waren die Scheinwerfer (9,5%) zu niedrig eingestellt und leuchteten die Fahrbahn nicht ausreichend aus. Gerade in der dunklen Jahreszeit ein hohes Sicherheitsrisiko!
    Mehr Informationen über den Licht-Test 2019 gibt es hier: www.licht-test.de.

Mit Rettungsgassen tun sich Autofahrer noch immer schwer. Auch das seit Herbst 2017 erhöhte Bußgeld hat noch nicht dazu geführt, dass Verkehrsteilnehmer bei Stau vorausschauend eine Rettungsgasse bilden. Mit 250 Bannern an Autobahnbrücken werben Verkehrs- und Innenministerium, Landesverkehrswacht, Autobahnpolizei und Straßen.NRW für mehr Rücksichtnahme.
Viele Verkehrsteilnehmer denken immer noch viel zu spät, oft erst wenn hinter Ihnen ein Martinshorn ertönt, an die Rettungsgasse. Nur 53 Prozent der Befragten in einer ADAC-Studie wussten überhaupt, dass sie bei Stau eine Rettungsgasse freihalten müssen. Nach einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Johanniter-Unfallhilfe wissen sogar 64 Prozent der Führerscheininhaber in Deutschland nicht, wie eine Rettungsgasse bei einer dreistreifigen Straße zu bilden ist. Fehlende oder zu spät gebildete Rettungsgassen machen den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Notärzten und Räumfahrzeugen das Leben schwer. Neben der Gefahr für Unfallopfer trägt dies auch zur längeren Dauer von Staus bei.
Die 250 von der Landesverkehrswacht erstellten Banner wurden Ende März 2018 von den Mitarbeitern der Autobahnmeistereien bei Straßen.NRW an Brücken über der Autobahn montiert. Sie sollen ein halbes Jahr lang hängen bleiben. Die Herstellungskosten für die Banner in Höhe von 12.000 Euro kommen aus dem Etat für Verkehrssicherheit des Verkehrsministeriums.Seit der Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung im Oktober 2017 droht Verkehrsteilnehmern, die keine Rettungsgasse bilden, ein Bußgeld von mindestens 200 Euro. Im schwersten Fall sind eine Strafe von 320 Euro verbunden mit einem Monat Fahrverbot möglich.

Wie bildet man eine Rettungsgasse?


Wenn sich der Stau bereits gebildet  hat, ist es schwierig eine Rettungsgasse zu bilden. Man sollte bereits dann handeln, wenn man nur noch mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs ist. In dem nachfolgenden ADAC-Video wird erläutert, wie sich Kraftfahrer verhalten sollen, um zügig eine Rettungsgasse zu bilden.



Sicherheitsgurt anlegen!


Man könnte meinen, dass das Anlegen des Sicherheitsgurts für alle Autofahrerinnen und Autofahrer eine Selbstverständlichkeit sei. Doch leider verzichten nach wie vor viele Verkehrsteilnehmer auf den lebensrettendeen Stoffstreifen – besonders auf der Rückbank. Im Jahr 2018 waren 38 der in NRW tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer nachweislich nicht angeschnallt.
Die Landesverkehrswacht möchte daher mit diesem kurzen Video daran erinnern, wie wichtig Anschallen ist; egal, wo man im Auto sitzt und wie lang die Fahrt dauert!

Das Video kann hier heruntergeladen werden:


NRW mit Gurt


Dass eine Kampage wie „NRW mit Gurt“ nach wie vor notwendig ist, lässt sich an der Anzahl der nicht angeschnallten, tödlich verunglückten Fahrzeuginsassen ablesen. Allein in NRW waren es in 2016 30 getötete Fahrzeuginsassen, die nachweislich nicht angeschnallt waren.

Bereits seit einigen Jahren engagieren sich Polizei, Verkehrswachten und die Unfallkasse NRW gemeinsam mit der „NRW mit Gurt“-Aktion für das Anschnallen. Dabei kommen auch Spannbänder mit entsprechendem Aufdruck zum Einsatz. Besonders an stark befahrenen Straßen ziehen sie die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf sich und erinnern die Fahrzeugführer an ihre Anschnallpflicht. Neben den Spannbändern werden Infoflyer – davon ein Teil in türkischer Sprache – bei der Aktion verteilt. Jedes Jahr werden die Autofahrer mit Spannbändern und Flyer an ihre Anschnallpflicht erinnert.

Fahrsicherheitstraining (SHT)


Vollbremsung, Ausweichmanöver auf nasser Fahrbahn, Slalom und Kurvenfahrt – mit diesen und weiteren Übungen können die Teilnehmer eines Fahrsicherheitstrainings ihr Fahrzeug besser kennen lernen. Außerdem ermöglicht es ihnen, das eigene Verhalten in Gefahrensituationen zu überprüfen, zu hohe Risikobereitschaft zu hinterfragen und falsche Selbsteinschätzungen zu korrigieren. Die Resonanz auf die von der Verkehrswacht angebotenen Trainings ist überaus positiv.

An den 899 PKW-Trainings, die die NRW-Verkehrswachten in 2018 durchführten, nahmen 9.037 Personen teil. Großen Zuspruchs erfreuen sich auch die Motorrad-Trainings: An den 174 Veranstaltungen in 2018 nahmen 1.772 Biker teil.

Mit dem Fahrsicherheitstraining steht der Verkehrswacht ein erprobtes und beliebtes Instrument zur Steigerung der Verkehrssicherheit zur Verfügung steht. Von den 21 Verkehrswachten in NRW, die ein PKW-SHT anbieten, verfügten 14 über einen festen Platz mit Installationen für das Training. 22 Wachten verfügten über eine Ausrüstung für mobile Trainings.

Auch die Berufsgenossenschaften machten in 2018 Gebrauch vom SHT-Angebot der Verkehrswachten. Fast alle übernahmen für ihre Mitglieder die Kosten eines Trainings komplett oder teilweise. Insgesamt absolvierten 4.173 Pkw- und 183 Motorradfahrende ein Fahrsicherheittraining. In Zukunft werden die Berufsgenossenschaften ihren Mitgliedern Gutscheine für Trainings ausstelle, die sie bei beliebigen Anbietern einlösen können.

Eine Übersicht über die Verkehrswachten, die ein Fahrsicherheitstraining anbietet, bietet die folgende Website: www.sicherheitstraining24.de