„Deutlich sagen, dass Alkohol am Steuer ein No-Go ist!“

Verkehrswacht appelliert auch an Karneval, zu Alkoholfahrten nicht zu schweigen

Wer beim Feiern nicht auf Bier, Schnaps oder Sekt verzichten möchte, sollte das Auto besser zu Hause lassen (Foto: ©Düsseldorf Tourismus GmbH)

Düsseldorf, 5. Februar 2018. In den NRW-Karnevalshochburgen wird sich bereits warmgeschunkelt und auch in den kleineren Städten und Gemeinden im Rheinland und in Westfalen hat die heiße Phase des Karnevals begonnen. Doch ganz gleich, ob es zur Prunksitzung oder zum Straßenumzug geht: Wer mit Alkohol feiert, lässt das Auto stehen!
„Wir freuen uns, dass es in der Bevölkerung kaum noch Verständnis dafür gibt, wenn jemand Auto fährt, obwohl er oder sie etwas getrunken haben“, stellt Prof. Jürgen Brauckmann, Präsident der Landesverkehrswacht NRW fest und fordert: „Aber das sollte man auch sagen, wenn es nötig ist. Machen sie uneinsichtigen Freunden und Bekannten klar, dass sie ihr Verhalten ablehnen. Jeder kann dazu beitragen, dass Alkoholunfälle vermieden werden - durch das eigene Verhalten und indem man alkoholisierte Freunde und Bekannte davon abhält, sich hinters Steuer zu setzen. Es ist unser aller Aufgabe klarzustellen, dass Alkohol am Steuer ein absolutes No-Go ist.“
Es gibt auch keinen Grund, sich nach einer Feier alkoholisiert hinters Steuer zu setzen. Gerade in der Karnevalszeit bieten beispielsweise die Verkehrsbetriebe in Köln oder Düsseldorf bei Bus und Bahn Sonderfahrpläne und verdichtete Taktungen an, sodass man schnell und sicher nach Hause kommt. Ansonsten bleibt immer noch das Taxi als Alternative - eine gute Investition verglichen mit dem möglichen Verlust des Führerscheins!
Denn in Nordrhein-Westfalen wird die Polizei an den Tagen rund um Karneval den Kontrolldruck erheblich verstärken. Dass Alkohol im Straßenverkehr nach wie vor zu den Hauptunfallursachen zählt, zeigen die Zahlen: Allein in 2016 starben in NRW 35 Menschen aufgrund von Alkohol am Steuer.