Fahrsicherheitstrainings: Helfer für den mobilen Alltag
Kategorie: Aktuelles, Pressemitteilungen
Berlin/Düsseldorf, 3. Februar 2010. Ob Fahranfänger oder alter Hase – bei den aktuellen Witterungsbedingungen ist kein Autofahrer davor gefeit, im Straßenverkehr in eine brenzlige Situation zu geraten. „Auch ohne eigenes Verschulden kann einem erfahrenen Fahrer auf rutschiger Fahrbahn das Auto ausbrechen“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesverkehrsminister a.D. „Auch muss er noch vorausschauender fahren als unter normalen Bedingungen, er muss beispielsweise vor einem Zebrastreifen einen längeren Bremsweg einkalkulieren, wenn er Passanten das Überquerungsrecht einräumen möchte.“
PKW-Fahrer können die wichtigsten Brems- und Ausweichtechniken in einem Sicherheitstraining (SHT) üben. Im Mittelpunkt jedes SHT steht das aktive Ausprobieren eines sicheren Fahrstils. Unter Anleitung geschulter Moderatoren lernen die Teilnehmer von SHT Gefahrenquellen kennen, Gefahren bewusst zu vermeiden oder, wenn dies nicht mehr möglich ist und die Gefahrensituation bereits besteht, besser darauf zu reagieren.
Die Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen hat ihre landesweit tätigen SHT-Moderatoren zu einer Arbeitstagung am 6. Februar 2010 nach Düsseldorf eingeladen, an der auch Bodewig teilnahm. Bodewig: „Das teilnehmerzentrierte Konzept des SHT garantiert, dass von einer Teilnahme junge Fahrer genauso profitieren wie Routiniers oder Umsteiger auf Fahrzeuge mit neuer Technik.“
Landesgeschäftsführer Burkhard Nipper berichtet, dass im vergangenen Jahr in NRW rund 12.500 Personen an einem SHT teilgenommen haben. Diesen Erfolg möchte die Landesverkehrswacht in 2010 noch übertreffen.
Nipper: „Es kann gar nicht genug Menschen geben, die an einem SHT teilnehmen. Die durchweg positiven Rückmeldungen zeigen, dass alle Teilnehmer etwas mit nach Hause nehmen.“ Bodewig ergänzt: „Der sichere Umgang mit dem eigenen Pkw und eine vorausschauende, angepasste Fahrweise tragen wesentlich dazu bei, dass Gefahren rechtzeitig erkannt, richtig eingeschätzt und vermieden werden. Sicherheitstrainings gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Unfallprävention.“




