Angebote für Fahrradfahrer
Lebenseinstellung, Lifestyle, liebstes Hobby – Für viele Menschen ist Fahrradfahren längst mehr als nur eine Fortbewegungsart. Durch den technischen Fortschritt hat sich das Fahrrad vom Drahtesel zum Hochleistungs-Sportgerät entwickelt. Die heutigen Räder verfügen über moderne Federungstechniken, Antriebssysteme und Bremsen.
Doch trotz der technischen Neuerungen, die auch zu einer höheren Verkehrssicherheit beitragen, gehören Fahrradfahrer zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. In 2006 waren in Nordrhein-Westfalen 17.750 Fahrradfahrer an polizeilich protokollierten Unfällen beteiligt. Nach den Autofahrern ist dies die größte Gruppe, noch weit vor den Fußgängern (9.268) oder den Motorradfahrern (6.342). Insgesamt verunglückten in 2006 über 16.000 Radfahrer, 2.849 davon schwer. 86 Radfahrer starben im Straßenverkehr.
Um die eigene Sicherheit zu erhöhen, können Radfahrer diverse Vorkehrungen treffen. Hier einige Tipps und Informationen zum Thema:
- Benutzen Sie immer einen Fahrradhelm
Für Kinder ist der lebensrettende Schutz längst selbstverständlich. Doch viele Erwachsene begeben sich weiterhin in Gefahr. Dabei bedenken die wenigsten, dass es nicht nur auf den eigenen Fahrstil ankommt.
Die möglichen Folgen eines Unfalls ohne Fahrradhelm können erheblich sein, wie dieser Beitrag des WDR-Fernsehns (Lokalzeit OWL aktuell) zeigt.
- Halten Sie Ihr Fahrrad in Schuss
Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrrad verkehrstüchtig ist. Besonders die technische Ausstattung wie Beleuchtung, Bremsen und Bereifung sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Viele Fahrradgeschäfte bieten regelmäßige Untersuchungen an.
- Fahren Sie schon bei Dämmerung mit Licht
Sehen und gesehen werden – so lautet das überlebenswichtige Motto im dichten Stadtverkehr und auf schlecht beleuchteten Landstraßen. Neben einer einwandfreien Beleuchtungsanlage machen Reflektoren und hellen Kleidung den Radfahrer bei Dunkelheit „unübersehbar“.
- Benutzen Sie - wenn möglich - Fahrradwege und ruhige Straßen
Mit dem immer dichter werdenden Autoverkehr steigen auch die Gefahren für Radfahrer. Um sicher ans Ziel zu gelangen, sollte man – wenn vorhanden – die Radwege nutzen. Auch ist ein Umweg durch eine Seitenstraße manchmal der sicherere Weg.
- Rechnen Sie mit der Unachtsamkeit anderer
Es ist die klassische Schocksituation für Radfahrer: Bei der Vorbeifahrt an einer Reihe parkender Wagen öffnet sich plötzlich eine Autotür. Jetzt entscheiden Sekunden. Wer mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs ist und vorausschauend fährt, wird mehr Chancen haben dem Hindernis auszuweichen als der unachtsame Raser. Diese Verhaltensregel hilft in vielen Gefahrensituationen.
- Fahren Sie defensiv
In kritischen Situationen sollte man sich als Fahrradfahrer stets defensiv verhalten - auch wenn man „im Recht“ ist! Den Radfahrer umgibt kein schützendes Metallgehäuse.
Was ein verkehrssicheres Fahrrad ausmacht, erfahren Sie in der DVR-Broschüre ’Das sichere Fahrrad‘, die sie hier herunterladen können:
FahrRad, aber sicher
Die Verkehrswachten in NRW bieten das DVW-Programm ’FahrRad, aber sicher‘ an. Dabei werden Radfahrern Verhaltensregeln vermittelt, über Unfallrisiken aufgeklärt und praktische Tipps zu Fahrrad und Helm gegeben. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Homepage der Deutschen Verkehrswacht.






